20 Jahre Kathrein Mandatum Fonds

Am 12. Juli 2019 feiern die vermögensverwaltenden Fonds der Kathrein Privatbank ihren 20. Geburtstag.

Die Fonds wurden zur Auflage im Jahr 1999 noch Kathrein Q.I.K. 25, Kathrein Q.I.K. 50 und Kathrein Q.I.K. 70 genannt. ,,Q.I.K." steht für Quantitative Investments Kathrein, später wurde ,,Q.I.K." durch ,,Mandatum" ersetzt. Ein Jahr später, im Jahr 2000, erfolgte die Auflage des heutigen Kathrein Mandatum 100. Ein ganz junges Produkt in dieser Serie ist der Kathrein Mandatum, der reine Renten-Dachfonds wird in diesem Sommer erst ein Jahr und kann trotz Niedrigzinsumfeld eine beachtliche Performance aufweisen.
Von Beginn an waren Harald P. Holzer, Vorstandsmitglied und Chief Investment Officer der Kathrein Privatbank, und sein Team für die Kathrein Hausmeinung und damit für die Asset Allocation der Mandatum Fonds verantwortlich. Auch wenn das Kürzel ,,Q.I.K." im Namen weichen musste, fußt der Anlageprozess noch immer auf quantitativen Investmentansätzen. Die Grundlage der Allokation ist eine erweiterte Portfolio-Optimierung, die auf Nobelpreisträger Harry Markowitz zurückgeht. Die Entscheidung taktisch Aktien der Emerging Markets oder kleinkapitalisierte US Aktien beizumischen basiert auf klar definierten Regeln. Diese Modelle wurden gemeinsam mit dem langjährigen Partner Ned Davis Research entworfen und werden laufend validiert und weiterentwickelt. Währungen werden auf Fondsebene sehr aktiv verwaltet. Trends, Zinsdifferenzen und Kaufkraftparitäten sind die wichtigsten Indikatoren, die über die Absicherung bzw. das Auflösen der Absicherung einer Fremdwährung entscheiden.
Die Veranlagung hat sich im Niedrigzinsumfeld der letzten Jahre deutlich geändert. Waren zu Beginn Euro Staatsanleihen, Euro Unternehmensanleihen und Internationale Staatsanleihen, zum Teil auch in Fremdwährung, die einzigen Anlagekategorien innerhalb des Rentensegmentes, wurde das Universum erweitert. Aktuell werden in einer monatlichen Optimierung zusätzlich variabel verzinste Unternehmensanleihen, inflationsgeschützte Staatsanleihen, Pfandbriefe, Hochzinsanleihen in Euro und in US Dollar, Unternehmensanleihen aus den Wachstumsländern und Staatsanleihen der Emerging Markets, die in Lokalwährung notieren berücksichtigt.

Von Beginn an sind die Fonds Kathrein Euro Bond, Kathrein Corporate Bond und der Kathrein European Equity, die am selben Tag ebenfalls ihr 20-jähriges Bestehen feiern, feste Bestandteile der Veranlagung.

Seit der Geburtsstunde des Kathrein Euro Bond ist Mag. Harald Besser für den Fonds verantwortlich und gibt einen interessanten Rückblick über diese bewegten 20 Jahre:

1999 war die Geburtsstunde des Euros und bei Kathrein entschloss man sich den neuen Staatsanleihenfonds für alle Staaten des Euros zu öffnen. Die vier größten Volkswirtschaften Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien waren von Beginn an im Fonds gewichtet. 2001 folgte Griechenland in den Euro, wie auch Zypern 2008, beide Länder sollten den Euro noch in eine Krise führen. Vom Start weg war der Euro umstritten, was der Perfomance des Fonds aber nicht schadete. So waren Euro Staatsanleihen eine der besten Veranlagungen über die letzten 20 Jahre und der Kathrein Euro Bond war in seiner Klasse immer einer der erfolgreichsten. Für Anleger in Staatsanleihen waren die letzten 20 Jahre gezeichnet von einer beispiellosen Bond Rallye, die die Renditen 10 jähriger deutscher Staatsanleihen von 5,5% Anfang 2000 bis auf aktuell -0,3% führte. Herausfordernder waren die unterschiedlichen Entwicklungen auf Länderebene. So waren die Renditen italienischer Anleihen 2004 nur rund 10 BP (0,1%) höher verzinst als deutsche. In der Euro Krise stieg dieser Renditeabstand auf über 530 Bp (5,3%) verbunden mit schmerzlichen Kursverlusten. Die Herausforderung für den Fondsmanager besteht nun darin die Laufzeiten in dem Land rechtzeitig zu verlängern in dem die Renditen fallen werden und dort zu verkürzen in dem sie voraussichtlich steigen werden. Das spannende für den Fondsmanager sind dabei die unzähligen Einflussfaktoren die hierbei zu berücksichtigen sind.

Mag. Andreas Weidinger ist seit Auflage des Kathrein Corporate Bonds für den Fonds verantwortlich und hat dabei in den letzten zwei Jahrzehnten einen Ertrag von 4,0% p.a. erzielt und einige Ereignisse (Parmalat,Lehman) erfolgreich umschifft

Aufgelegt Juli 1999 - zu diesem Zeitpunkt hat es etwas mehr als 1000 Anleihen in EUR im Investmentgradebereich gegeben und ca. 3/4 dieser Anleihen notierten noch in DEM, NLG, FRF oder in einer anderen Währung der EUR-Länder. Der Kathrein Corporate Bond war einer der ersten Fonds in Österreich, der diesen Schwerpunkt auf die Assetkategorie "Renten EUR-Unternehmensanleihen hatte. Mit der Verfeinerung unseres Investmentansatzes ist es uns dann auch gelungen einige Pleiten oder kommende Downgrades rechzeitig zu erkennen. Neben Parmalat und Ahold waren wir auch nicht in General Motors oder Ford investiert, als diese Emittenten 2005 in den Non-Investmengradebereich runter gestuft wurden. In den letzten zehn Jahren haben sich zwei Faktoren entscheidend verändert: Das Renditeniveau, das auf neue Rekordtiefst gefallen ist, also das Kapitalmarktumfeld und weiters die Möglichkeit in passiv verwaltete Fonds zu investieren. Ersteres hat dazu geführt, dass die Ertragserwartungen auf Jahre hinaus zurückgegangen sind und zweiteres dass der Kampf um Investoren viel größer geworden ist. Es reicht also nicht mehr einfach einen Fonds aufzulegen mit der Hoffnung Investorengelder einzusammeln, sondern man muss dem Investor einen entsprechenden Mehrwert anbieten können. Wir sind also jeden Tag gefordert diesen Mehrwert zu erwirtschaften - Alpha ist also gefragter denn je!

Vor 20 Jahren investierte der Kathrein European Equity in die ersten Aktien. Von Beginn an dabei ist Fondsmanager Josef Stadler, der einen Rückblick über diese Zeit gibt:

Der Kathrein European Equity war seit Fondsbeginn mein "Baby". Wir haben von Beginn an mehrere sogenannte Equity Factors in unseren Optimierungsprozess einfließen lassen. Nach 2009 haben wir dann die fixe Gewichtung der einzelnen Faktoren dynamisch gestaltet, das heißt jene Faktoren stärker gewichtet, die kurz- und mittelfristig bessere Ergebnisse abgeliefert haben. Die Eurokrise 2011 konnte so gut gemeistert werden. 2012 bis 2013 waren dann wieder sehr gute Jahre mit einer Performance im zweistelligen Bereich. Kathrein konnte in den letzen Jahren durch die angewandten Modelle für die Anleger in eingen Perioden eine Outperformance erwirtschaften.
Die ausgezeichnete Performance der Mandatum Fonds ist immer wieder durch gewonnene Fonds-Awards bestätigt worden. Die Kathrein Asset Allocation Fonds wurden seit 2016 insgesamt 7mal als Gewinner ihrer jeweiligen Kategorie bei den Österreichischen Dachfonds Awards ausgezeichnet und konnten zudem zahlreiche Top 3 Platzierungen belegen. Ein Höhepunkt war die Auszeichung bei den Lipper Fund Awards 2017 mit dem ,,Group Award Mixed Assets" und dem ,,Group Awards Overall".
Rückfragen bitte an:
Frau Anita Ilic
Leitung Marketing und Kommunikation
Kathrein Privatbank Aktiengesellschaft
www.kathrein.at
Wipplingerstraße 25, 1010 Wien
Tel.: 01/ 53451-269
Email: anita.ilic@kathrein.at