MASSGESCHNEIDERTES BANKING für gehobene Privatkunden

Gewinn - März 2019

Von Wohlhabend bis Superreich:
Welche der 24 heimischen Private-Banking-Anbieter zu welchen Kunden passen.
Bis auf wenige Ausnahmen hat jede Österreicherin, jeder Österreicher ein Konto bei einer Bank. Und fast jeder hat schon mal vom Private Banking gehört oder gelesen. Doch was es genau ist, davon haben viele nur eine vage Vorstellung - zumal längst auch schon Universalbanken wie die Uni Credit Bank Austria, Erste Bank, Raiffeisen und Volksbank eigenes Private Banking anbieten. Ebenso vielfältig wie die Anforderungen der gehobenen Klientel ist mittlerweile auch das Angebot der 24 Private-Banking-Institute, die in Österreich ihre Dienste anbieten. GEWINN bietet auf den folgenden Seiten eine kompakte Übersicht.

Ab sechsstelligem Vermögen

Wer darauf tippt, dass es einen exklusiven Touch hat, liegt richtig: Zugang zum Private Banking erhält man erst ab einem gewissen frei verfügbaren Vermögen. Ganz konkret liegt die Eintrittsbarriere mindestens im sechsstelligen Bereich - ohne selbstgenutzte Immobilien wohlgemerkt. In etlichen Fällen, wie bei der Gutmann Bank, der Deutschen Bank in Österreich oder der Kathrein Bank, braucht es allerdings eine Million Euro, vor allem, wenn die Vermögensverwaltung maßgeschneidert durchgeführt werden soll. Standardisierte Portfolios, in die zwar das Know-how der hauseigenen Research- Abteilung und der Private Banker einfließt, die aber bezüglich ihrer Zusammensetzung vordefiniert sind, stehen auch weniger Betuchten offen.

Beim 1828 gegründeten Traditionshaus Bankhaus Spängler - für deren individuelle Portfolios ist eine Million uro nötig - ist eine Online-Vermögensverwaltung schon ab 30.000 Euro möglich. Das Geld werde nach ,,klaren, langfristig bewährten Investmentgrundsätzen investiert, ein persönlicher Ansprechpartner - online genauso wie vor Ort - ist zentraler Baustein unserer Beratungsphilosophie", wird betont. Institute wie das Bankhaus Krentschker, das Erste Private Banking, die LGT Bank, Oberbank, UniCredit Bank Austria, VKB Bank und die Wiener Privatbank rangieren beim Mindestvolumen im Mittelfeld - so um die 300.000 Euro.