Goldiger Abend

Raiffeisen Zeitung - Panorama - 22. November 2018

Die Kathrein Privatbank begrüßte mehr als 100 Gäste zum Open House.
Schon einen Monat vor Weihnachten sorgte die Kathrein Privatbank für Funkeln in den Augen. Beim traditionellen Open House im 1. Bezirk in Wien war heuer Gold der Stargast. Gernot Maier, Geschäftsführer der Schoeller Münzhandel GmbH und Nachbar im Haus Kathrein, gab einen Überblick über die wichtigsten Goldanlageprodukte wie den ,,Philharmoniker" und Goldbarren.
Gold ist seit dem 6. Jahrhundert vor Christus bekannt und seit damals als Schmuck und Werkstoff begehrt. Weltweit wurden bis dato rund 175.000 Tonnen Gold gefördert. ,,Die Menge passt in einen Würfel aus knapp 21 Metern Kantenlänge", veranschaulicht Maier. Jährlich werden rund 2.800 Tonnen gefördert. Experten gehen von rund 100.000 Tonnen Reserven aus. Aus einer Tonne Gestein können im Schnitt ein bis drei Gramm Feingold gewonnen werden. Gehandelt wird Gold in Feinunzen; eine Feinunze wiegt 31,103 Gramm.
Als physisches Gut ist Gold nicht nur bei Notenbanken hoch im Kurs und beliebte Währungsreserve. Auch Investoren erwarten sich von Gold vor allem Werterhalt und Inflationsschutz. Die Kurssteigerungen liegen nicht so stark im Fokus, auch wenn sich der Goldpreis seit dem Jahr 2001 verfünffacht hat. Heuer liegt der Goldpreis im Schnitt bei 1.330 US-Dollar und damit etwas über dem Vorjahresniveau, aber noch klar unter dem Höchstwert aus dem Jahr 2012 von 1.668 US-Dollar.
Die Kathrein Privatbank, eine 100-Prozent-Tochter der Raiffeisen Bank International, ist spezialisiert auf Kunden ab einer Million Euro Vermögen und erhält dafür laufend Auszeichnungen. Wie schon in den vergangenen Jahren wurde beim Open House auch die karitative Weihnachtsaktion vorgestellt. Heuer wird die H. Stepic CEE Charity unterstützt, die sich um hilfsbedürftige Kinder, Jugendliche und Frauen in Zentral- und Osteuropa kümmert. Ein Hauptaugenmerk liegt auf der Förderung von Bildungsmaßnahmen, wie Herbert Stepic berichtet: ,,Was für uns selbstverständlich ist, ist dort Luxus: Fließwasser, Strom, regelmäßige Mahlzeiten und leider auch Bildung." Konkret sammelt die Privatbank für das 2012 errichtete Tageszentrum für Straßenkinder in Belgrad, wo 350 Kinder Unterstützung erhalten. Ziel des Projekts ist es, jedem Kind einen Schulabschluss zu ermöglichen. Aktuell schaffen gerade einmal 11 Prozent der Kinder den Pflichtabschluss.