Der USD fiel im 1. Quartal gegen den EUR um 2,79 %.
Mitte des Jänner erreichte der Euro mit 1,2623 einen Tiefstand zum USD. Keine weitere Zins- senkung der EZB im Jänner und die Ankündi- gung der Fed die Zinsen bis Ende 2014 nicht erhöhen zu wollen, führten zu einer Kehrtwende beim Wechselkurs und einer Stärkung des Euros bis auf 1,347. Schwache Konjunkturdaten der Euro Zone unterstützten den USD. Der USD konnte im Quartal keinen klaren Trend ent- wickeln, da die beiden großen Fragen an den Märkten noch nicht beantwortet sind. Wird die amerikanische Notenbank die Geldpolitik weiter lockern und mit einem QE3 noch mehr Liquidität in die Märkte pumpen? Und ist die Lage im Euro- raum nun stabil und die Eurokrise unter Kontrolle? Erst wenn diese Fragen beantwortet sind wird sich der USD nachhaltig vom Niveau 1,30 gegenüber den Euro lösen. Die Schweizer Notenbank beließ das Zielband für den Dreimonats-Libor bei 0% bis 0,25% und betonte neuerlich, keinen Kurs des Franken über 1,2 je Euro zuzulassen.
