Der USD stieg im 1. Quartal gegen den EUR um 3,14%.

Währungen (4. Quartal 2012)

Im Jänner löste sich der Schweizer Franken Kurs das erste Mal von dem seit April 2012 festgelegten Interventionskurs der Schweizer Notenbank bei 1,2 zum Euro und gab bis auf 1,25 nach. Der US-Dollar setzte seinen Abwärtstrend im Jänner fort und lag zeitweise bei 1,355. Auch an den Devisenmärkten dominierte die Wahl in Italien. Der Euro fiel gegenüber dem USD von einem Höchststand Anfang Februar bei 1,37 auf 1,3020 nach bekannt werden der Wahlergebnisse. Der USD profitierte auch von der Veröffentlichung der FED Sitzungsprotokolle, aus denen hervorging, daß es innerhalb der FED bereits Diskussionen gab die Wertpapierkäufe der Notenbank, zur Unterstützung niedriger Zinsen, früher als erwartet zu beenden. Der Euro wurde auch von den Kommentaren des Chef der Eurogruppe, dem niederländischen Finanzminister Jeroen Dijsselbloem belastet, der meinte, die Bedingungen der Finanzhilfe für Zypern könnte ein Modell für die Rettung anderer Länder sein. Später betonte er, dass Zypern kein Modell für andere Länder sei, doch der Schaden war bereits angerichtet und lastete schwer auf der Gemeinschaftswährung. Der japanische Yen setzte seit Jahresbeginn mit der Aussicht auf weitere Lockerung der Geldpolitik durch die japanische Notenbank im Kampf gegen die Deflation und zur Unterstützung der Wirtschaft seine Abwertung gegenüber den wichtigsten Währungen fort.